Der Piewie

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Piewie, Piewie, Piewittitie!

Ei, Piewie, bischt zerick?

Nau hock dich uff der Poschde hie

Un sing dei Mariyeschtick.


Hoscht lang verweilt im Summerland,

Bischt seit Oktower fatt;

Bischt drunne aardlich guud bekannt?

Wie geht’s de Veggel datt?


‘S iss schee datt uff de Aarenschbeem:

Gell, datt gebt’s gaar kee Schnee?

Doch fiehlscht du als recht grank fer heem

Wann’s Zeit iss fer zu geh!


Bischt doch uns all recht willkumm do;

Denk, du bischt net zu frieh,

Der Mariye guckt emol net so -

Gell net, du glee Piewie?


Piewie, wu bauscht du des Yaahr hie?

Kannscht waehle, wu du witt;

Witt du am Haus en Bletzeli?

Ich deel dir’s willich mit.


Ich geb der neier Dreck fer nix,

Geilshaar un Flax un Helm;

Nemmscht’s eenihau! - Ich kenn dei Dricks,

Du schmaerder, gleener Schelm!


Des iss yuscht Schpass, mei Piewiefreind,

Ich rechel dich kee Dieb!

Hettscht mit meim Gold dei Nescht geleint,

Du waerscht mir yuscht so lieb.


En Fruchtyaahr unne dich, Piewie,

Waer wie en leerie Welt!

Dei Dinscht, mei liewes Veggeli,

Bezahlt mer net mit Geld!


Piewie, wie’n mildie Luft du bringscht!

Die Friehyaahrssunn, wie schee!

‘S gebt nau, weil nu mol mariyets singscht,

Kee Winderdaage meh.


Piewie, Piewie, Piewittitie!

Bin froh, du bischt zerick;

Nau hock dich uff der Poschde hie,

Un sing dei Mariyeschtick!


(Henry Harbaugh)